Die Krähenproblematik in Soest war ein Thema bei einem Treffen des Vorstandes der CDU-Ratsfraktion mit den Ortsvorstehern. Als Gast nahm an der Veranstaltung auch die CDU-Landratskandidatin Eva Irrgang teil. Bei der Krähenproblematik sei dringend Handlungsbedarf, waren sich die Versammlungsteilnehmer einig. Eva Irrgang sagte zu, sich dieser Problematik anzunehmen und sich nach einer möglichen Sonderregelung zu erkundigen um
die Krähen zu vergrämen.
Zu Beginn besichtigten die Christdemokraten in Deiringsen den Kreisverkehr in der Ortsmitte. Von dort aus konnte man sich einen Eindruck verschaffen, wo demnächst das neue Feuerwehrgerätehaus entstehen wird. Irrgang sagte zu, zu prüfen, inwieweit der Bitte des Deiringser Ortsvorstehers Heinrich
Schneider nachkommen werden kann, die Ortsdurchfahrt zu einer “Zone 30 km/h” umzuwidmen.
Darüber hinaus stellte die Landratskandidatin den Ortsvorstehern ihr Programm vor, das u.a. die interkommunale Zusammenarbeit intensivieren soll.
Die aktuellen Themen in den Soester Dörfern waren ein weiteres Thema des Treffens. Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und Fraktionschef Ingo Dietscheidt stellten die Schwerpunkte der bisherigen politischen Arbeit vor. Bürgermeister Dr. Ruthemeyer hob besonders die Errichtung des CityCenters, die Renovierung des Bahnhofs und die Straßenerneuerungen, beispielsweise am Danziger Ring, hervor. Zur weiteren Steigerung der Attraktivität der Stadt für den Tourismus hat die Stadt darüber hinaus eine
Hotelstudie in Auftrag gegeben. Ziel ist es, ein neues Hotel mit drei bis vier Sternen in Soest anzusiedeln. Außerdem erwähnte er den Ausbau der Offenen Ganztagsschule im Bereich der Hauptschule, die fortschreitende Haushaltskonsolidierung und den CDU-Vorstoß hinsichtlich öffentlicher Sicherheit und Ordnung mit Hilfe des Sicherheitskonzeptes. Dabei appellierte er auch an die Zivilcourage der Soester Bürger, selbst zum Telefon zu greifen, wenn etwas ungewöhnliches in der Stadt beobachtet wird.
Auf den Ortsteilen habe die CDU auch positives vorzuweisen, denn in Ostönnen seien die B1 und die Halle erneuert worden, in Ampen habe man sich um die Sanierung der Schule gekümmert und in Deiringsen wird der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses ermöglicht. Der Bürgermeister sagte auch zu, die Ortsbesichtigungstour im kommenden Jahr fortzusetzen und auch abzuschließen.