CDU Stadtverband Soest
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Straftäter werden nicht geblitzt, sondern ermittelt

Die Innere Sicherheit auf Soests Straßen und Plätzen hat die CDU-Ratsfraktion beschäftigt. „Wir sind froh, dass die Anzahl der Körperverletzungsdelikte nicht weiter anstiegen ist,“ zog Fraktionschef Ingo Dietscheidt eine positive Bilanz der letzten Monate.
Die Kriminalstatistik des Regionalkommissariats, das neben Soest auch für Bad Sasendorf, Lippetal und Möhnesee zuständig ist, zeige für das erste Halbjahr 2007 keine Steigerung der Körperverletzungsdelikten gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 auf, die Zahl der Delikte betrage weiterhin 288. „Das
ist ein erster Schritt, aber die Zahl ist immer noch zu hoch,“ machte Dietscheidt deutlich. Damit sei im Bereich Soest ein entgegengesetzter Trend gegenüber dem Kreisgebiet zu erkennen. Kreisweit hat die Zahl der Körperverletzungsdelikte im ersten Halbjahr 2007 gegenüber dem ersten
Halbjahr 2006 von 670 auf 757 Fälle zugenommen.

„Die Menschen haben ein Anrecht, dass der Staat für ihre Sicherheit garantiert. Die Polizei muss die Präsenz an den Brennpunkten in der Innenstadt an den Wochenende erhöhen und verstärkt Streifen zur Gefahrenabwehr durchführen, denn die beste Straftat ist die, die verhindert wird.“ Der CDU-Fraktionschef zeigte sich erfreut, dass die CDU-Landratskandidatin Eva Irrgang, die als Landrätrin auch Chefin der Kreispolizeibehörde wäre, ihm versichert habe, sich in diesem Bereich kreisweit besonders zu engagieren. „Ich will mehr Polizei auf der Straße, und zwar nicht um Knöllchen zu verteilen, sondern Straftaten zu verhindern bzw. Straftäter zu ermitteln. Denn Straftäter werden nicht geblitzt, sondern ermittelt.“

Die CDU begrüßt ausdrücklich, dass die Stadt einen Sicherheitsdienst engagiert hat und so für mehr Ordnung und Sicherheit sorgt, hieß es aus der CDU.