„Keiner stirbt allein“ - CDU-Veranstaltung zum Hospiz
„Wir möchte, dass niemand allein sterben muss“, beschreibt er eines der wesentlichen Ziele. Die Gesellschaft habe sich in den letzten Jahren verändert. Früher wären in die Menschen zu Hause oder im Krankenhaus gestorben. Vielen Menschen sei es ein Herzenswunsch, gut versorgt und in Würde zu sterben. Leider seien die pflegerische Versorgung und eine umfassende Betreuung zu Hause nicht immer möglich. Mit dem stationären Hospiz wollen das Johanniter Sozialwerk und das Perthes-Werk einen Ort im Kreis Soest schaffen, an dem ein menschenwürdiges Sterben und Abschiednehmen möglich ist.
Die CDU sei eine Partei mit christlichen und auch mit sozialen Wurzeln, führte Arbeitskreisleiterin und Ratsmitglied Wanda Niermann aus. Ein würdevoller Umgang mit dem Tod sei ihr wichtig. Sie sicherte Waldemar Hampel die Unterstützung bei dem Projekt zu.Aktuell ist der Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen der einzige Kreis, in dem es kein Hospiz gebe. Auf dem Gelände des Perthes-Zentrums soll das Hospiz mit zehn Gästezimmern entstehen. In ihm sollen unheilbar kranke Menschen aufgenommen werden, die in den Krankenhäusern nicht mehr versorgt werden könnten. Im Hospiz, so Waldemar Hampel, sei für jeden Platz, unabhängig von Alter, sozialem Stand, Konfession und Nationalität.
Der Bau des Hospizes würde rund 2,3 Millionen Euro kosten. Für den Bau werden öffentliche Zuschüsse und Fördergelder beantragt. Der größte Teil Projektes müsse aber durch Spenden getragen werden. Spendenkonten: Evangelisches Perthes-Werk, IBAN DE 88 3506 0190 2102 4520 81, KD-Bank oder Johanniter-Unfall-Hilfe, IBAN DE 22 4145 0075 0000 0443 21, Sparkasse Soest.