CDU Stadtverband Soest
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CDU hat ein offenes Ohr für Bürgerinitiative

CDU-Ratsfraktion

In einen offenen Dialog mit der Bürgerinitiative Röllingsen ist die CDU-Ratsfraktion getreten. "Wir sind hier, um zuzuhören und ihre Argumente aufzunehmen", verdeutlichte die stv. Vorsitzende der CDU-Fraktion, Wanda Niermann. Die Christdemokraten haben sich zu einem Ortstermin in Röllingsen eingefunden, um sich näher über die Stimmung, in den von den diskutierten Windkonzentrationszonen betroffenen Dörfern, zu informieren.

Als Ortsvorsteher begrüßte Helmut Dellbrügger die CDU-Politiker und dankte für das Interesse der Christdemokraten. Wilfried Oevel, Manfred Alsdorf und Andreas Hinkelmann von der Bürgerinitiative stellten ihre Forderungen und Befürchtungen vor. Sie befürchten eine massive Verschlechterung ihrer Lebensqualität, der Belange des Natur- und Landschaftsschutzes und Bedrohung wirtschaftlicher Existenzen, wenn die angedachten Konzentrationszonen für Windkraft Realität würden.

Ratsmitglied Ulrich Dellbrügger forderte, den Schutz der Menschen und den Naturschutz bei den anstehenden Entscheidungen in den Mittelpunkt zu rücken. "Auch wir wollen mehr erneuerbare Energien, wir müssen aber auch die Sorgen der Menschen ernst nehmen." Er regte u.a. größere Abstände an, wobei er konkret die Abstände mit 300m zum Landschaftsschutzgebiet, 1000m zur Wohnbebauung und 3km zu den nächsten Windkraftkonzentrationsflächen forderte. "Zudem müssen wir die Existenzen der Menschen im ländlichen Raum sichern".

Seit 2011 gäbe es einen neuen Windkrafterlass des Landes, erläuterte das CDU-Kreistagsmitglied und der Vorsitzende der CDU-Regionalratsfraktion Guido Niermann. "Der Erlass der rot-grünen Landesregierung hat zu einer Kräfteverschiebung geführt. Die Errichtung von Windkraftanlagen wird stark, auf Kosten der Interessen der betroffenen Menschen, erleichtert. Früher war noch eine Abstand von 1.500 Metern zur Wohnbebauung vorgesehen. Der neue Erlass hat u.a. diese Abstände deutlich reduziert."

Die CDU versprach den Mitgliedern der Bürgerinitiative, weiter im Kontakt zu bleiben, mit ihr auf fachlicher und sachlicher Basis zusammen zu arbeiten und den offenen Dialog fortzusetzen.