CDU Stadtverband Soest
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CDU Soest diskutiert mit Klaus Kaiser - Soester CDU stellt sich breit auf

Der CDU-Stadtverbandsvorstand bei seiner Klausurtagung mit dem Bezirksvorsitzenden Klaus Kaiser (Mitte) und Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer (2.v.l.)Der CDU-Stadtverbandsvorstand bei seiner Klausurtagung mit dem Bezirksvorsitzenden Klaus Kaiser (Mitte) und Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer (2.v.l.)

CDU-Stadtverbandsvorstand

„Wir reden mit jedem“, auf diesen Nenner brachte CDU-Chefin Christiane Mackensen das Ergebnis der Strategiediskussion im Vorstand der Soester CDU. Klaus Kaiser, Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Südwestfalen und stellvertretender Vorsitzender der CDU im Landtag NRW, hatte einleitend die aktuellen Herausforderungen für die CDU als Volkspartei skizziert. Er stellte fest, dass sich die Gesellschaft im Wandel befinde: Parteibindungen ließen nach, der Wertewandel verschärfte den Trend zur Individualisierung, die traditionellen Milieus würden sich immer weiter auflösen und auch die Kirchenbindung ließe bei vielen Menschen nach.

Heute sei die Gesellschaft wesentlich vielfältiger als in den Anfangsjahren der Bundesrepublik. Auf diese zunehmende Vielfalt müsse sich auch die CDU einstellen, wenn sie weiterhin eine Volkspartei bleiben wolle. Wenn sich die CDU nur auf ihre ursprünglichen Anhängerspektren konzentriere, verliere sie ihre Mehrheitsfähigkeit, denn die Gruppe der traditionellen Wähler werde immer kleiner. Die CDU sei immer stark gewesen, wenn sie auf die verschiedenen Strömungen in der Gesellschaft Rücksicht genommen und einen Ausgleich zwischen deren Interessen gefunden und formuliert habe. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die Wurzeln der CDU: konservativ, liberal und sozial.

Mit Blick auf die anstehenden Wahlen war sich der Vorstand schnell einig, bei den anstehenden Wahlkämpfen das gesamte Bevölkerungsspektrum anzusprechen und nicht einzelne Bevölkerungsgruppen auszuschließen. „Wir müssen eine gute Wirtschaftspolitik betreiben und gleichzeitig für soziale Gerechtigkeit sorgen“, verdeutlichte Kaiser.