CDU Stadtverband Soest
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CDU will Anerkennung für Ehrenamt

Ratsfraktion

Die CDU-Ratsfraktion hat für die Ratssitzung am Mittwoch den Prüfauftrag zur Einführung der Ehrenamtskarte in Soest gestellt. Bereits Anfang Februar hatte die CDU während ihrer Klausurtagung die Einführung einer Ehrenamtkarte zum Ziel erklärt. In der Zwischenzeit wurden noch Detailfragen geklärt.
Die Christdemokraten wollen mit der Einführung der Ehrenamtskarte das ehrenamtliche Engagement anerkennen und fördern. "Wer sich ehrenamtlich
und freiwillig engagiert, tut viel für andere, für die Gemeinschaft und für den Zusammenhalt der Gesellschaft", so die Begründung der CDU-Ratsfraktion.
Die Ehrenamtskarte ist ein gemeinsames Projekt der Landesregierung und der
Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Annähernd sechs Millionen Menschen
betätigen sich hierzulande ehrenamtlich und freiwillig, davon sollen nun die Soester
ehrenamtlich tätigen Menschen im Rahmen der Ehrenamtskarte profitieren.
Zum einen ist es ein Dankeschön an die Engagierten und zum Anderen sollen
dem Inhaber Vergünstigungen in vielen öffentlichen und privaten
Einrichtungen zukommen.
Eine Ehrenamtskarte erhält, wer mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250
Stunden pro Jahr ehrenamtlich ohne Vergütung oder pauschale
Aufwandsentschädigung nachweislich tätig ist. Es spielt dabei keine Rolle,
in welchem Bereich das Engagement erbracht wird. Auch können Tätigkeiten
bei verschiedenen Organisationen zusammengerechnet werden, um die
Anforderung eines mindestens fünfstündigen Engagements pro Woche zu
erfüllen. Dazu gehören u.a. bürgerschaftliches Engagement in der Seniorenarbeit, Tätigkeiten im Umweltschutz, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder im Kulturbereich.
Gerade in den Zeiten leerer Kassen erhofft sich die CDU durch die
Einführung der Ehrenamtskarte einen nachhaltigen Effekt, der immer mehr
Bürger dazu bringen soll, sich in der Gesellschaft zu engagieren.