Soest. Die CDU-Ratsfraktion fordert die Errichtung einer Stadtwache, das teilte CDU-Fraktionschef Ingo Dietscheidt im Anschluss an die jüngste Fraktionssitzung mit. „Unser Ziel ist es, Kriminalität zu bekämpfen und gleichzeitig das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen,“
begründet er den Vorstoß der CDU.
Die erfolgversprechendste Form der Kriminalität sei die Vorbeugung. Neben
der Bekämpfung „an den Wurzeln der Kriminalität“ sei dies eine deutliche
Präsenz von Ordnungshütern. Viel sei bereits geschehen, erinnert wird in
diesem Zusammenhang an die Zusammenarbeit mit privaten Sicherheitsdiensten, die Schulsozialarbeit, die Ordnungspartnerschaften und die Beratung und Hilfestellung für Familien. Die Einrichtung einer
zentralen Anlaufstelle als bürgerorientierte Serviceeinrichtung, die
Soesterinnen und Soestern mit Rat und Tat zu Seite steht, könne nach
Auffassung der CDU-Ratsfraktion am Hansaplatz erfolgen. „Wer wirklich etwas tun will, der muss auch bereit sein, zusätzliches Personal zur Verfügung zu stellen,“ verdeutlicht die CDU.
Deutlich wurde während der Fraktionssitzung auch, dass entgegen der weit
verbreiteten Wahrnehmung die Kriminalität in der Kreisstadt in den letzten
Jahren nicht zugenommen hat. Vielmehr liege die Kriminalität unter den
Vergleichswerten des Regierungsbezirks Arnsberg und in NRW.
Als weitere Maßnahmen, um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen, denkt die CDU an Beseitigung von „Angsträumen“. Gezielt sollen „dunkle Ecken“ in der
Stadt durch Lichtquellen erhellt werden und der Ausbau der Präventionsarbeit der Kinder- Jugendhilfe angestrebt werden.