CDU Stadtverband Soest
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Traumergebnis für Ruthemeyer

Bürgermeister-Kandidat der CDU

Mit 90 von 91 Stimmen ist Amtsinhaber Dr. Eckhard Ruthemeyer Donnerstagabend zum Bürgermeister-Kandidaten der CDU nominiert worden.
Zum hervorragenden Wahlergebnis gratulieren Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer: NRW-Minister Eckhard Uhlenberg, Parteivorsitzende Christiane Mackensen und Ehefrau Susanne RuthemeyerZum hervorragenden Wahlergebnis gratulieren Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer: NRW-Minister Eckhard Uhlenberg, Parteivorsitzende Christiane Mackensen und Ehefrau Susanne Ruthemeyer

Von Hans-Albert Limbrock

Soest. Mit einem traumhaften Wahlergebnis ist Dr. Eckhard Ruthemeyer gestern Abend im Blauen Saal des Rathauses zum Bürgermeisterkandidaten der CDU nominiert worden. 90 von 91 stimmberechtigten Anwesenden sprachen sich für eine erneute Kandidatur des Amtsinhabers aus. Mit stehendem Beifall und lauten Bravo-Rufen feierten die Christdemokraten nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses durch Stadtverbandsvorsitzende Christiane Mackensen ihren Spitzenkandidaten - und auch ein bisschen sich selbst. Damit geht Ruthemeyer in die entscheidende Phase des Wahlkampfes mit einem Vertrauensvorschuss, wie er so bisher noch nicht dagewesen ist. In einer knapp halbstündigen Rede hatte Ruthemeyer die CDU-Mitglieder zuvor für das Zukunftskonzept „Soest 2020” begeistert. Er erinnerte dabei an die legendäre Versammlung in der Stadthalle zur Kommunalwahl 1999, als man den Aufbruch verkündet habe. Jetzt, 10 Jahre später, seien die Voraussetzungen ähnlich schwierig wie damals. Und während es kurz vor der Jahrtausendwende die drei großen B's - Brüderstraße, Bad und Bahnhof - waren, die die Zeichen zum Aufbruch gaben, so setzt Ruthemeyer nun auf die drei großen T's: Tradition: „Die Menschen brauchen einen Standpunkt. Sie brauchen Orientierung. Heimat. Dies alles findet man in unserer wunderschönen Stadt.” Talente: „Wer Wachstum will, muss sein Umfeld für kreative, selbständige Köpfe schaffen.” Toleranz: „Zu Toleranz gehört aber auch die Chance für alle Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten und ihnen so viel Hilfe zu kommen zu lassen, wie sie benötigen.” Tatkraft: „Tatkraft heißt für mich, dass Entwicklungen vorausschauend aufgegriffen werden. Frühzeitig müssen mutige Entscheidungen getroffen werden.” Der Bürgermeister appellierte zudem an das Gemeinschaftsgefühl der CDU: „Lassen Sie uns gemeinsam die Ärmek hochkrempeln.”

 
Westfalenpost vom 06.03.09