CDU Stadtverband Soest
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Eckhard Uhlenberg zieht wieder direkt in den Landtag ein!

Die Soester CDU dankt im Namen von Eckhard Uhlenberg allen Wählerinnen und Wählern für das ausgesprochene Vertrauen!

Herzlichen Dank für Ihre Stimme!


52,2 Prozent stimmen für Eckhard Uhlenberg CDU legt im Wahlkreis 7,2 Prozent zu / Herbe Verluste für SPD
Kreis Soest. Eckhard Uhlenberg hat den Wahlkreis Soest I mit 52,2 Prozent der Stimmen für die CDU gewonnen. "Ich war mir nicht immer so sicher", gab Uhlenberg gestern Abend zu. Der Büdericher hatte die Latte selber hoch gelegt: 50 Prozent wollte er bei der Landtagswahl holen. Das sei eine Voraussetzung, um auf Landesebene den Wechsel zu schaffen. Operation gelungen. Die CDU im Wahlkreis über 50 Prozent - eine historische Marke. Im Vergleich zur Landtagswahl 2000 legte der 57-Jährige 7,2 Prozent zu.


Ob er Minister im Kabinett Rüttgers werde? "Dazu sage ich nichts." Am 22. Juni werde der neue Ministerpräsident seine Ministerriege präsentieren . . . Uhlenberg gilt als heißer Anwärter auf das Landwirtschafts- und Umweltministerium. Der Landwirt ist stellvertretender Fraktionschef und Vorsitzender der CDU im Sauer-/Siegerland.

"Wir haben offensichtlich das Vertrauen der Menschen verloren", analysierte SPD-Kandidat Norbert Römer die herben Verluste von 6,8 Prozent in seinem Wahlkreis. "Wir haben uns angestrengt und nichts versäumt", stand für Römer aber gestern Abend fest, dass seine Niederlage im landesweiten Trend liege. Vor allem in den Städten und Gemeinden müsse die Partei nun anfangen, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Eckhard Uhlenberg sende er "herzliche Glückwünsche". Römer, Chef der SPD-Region Westliches Westfalen, war gestern genauso wie sein CDU-Kontrahent in Düsseldorf. Römer ist trotzdem im Landtag. Er war auf Platz 19 der SPD-Landesliste abgesichert. Kurz vor 22 Uhr stand fest, dass er es geschafft hat. Damit ist der Wahlkreis mit zwei Abgeordneten im Parlament vertreten.

"Wir haben nicht erreicht, was wir uns gewünscht haben", kommentierte Jutta Maybaum, Grüne, ihre 5,5 Prozent. Die Grünen haben ihr Ergebnis von 2000 gehalten. Auch FDP-Bewerber Wilhelm Reinecke hatte mehr erwartet: "Landesweit haben wir das Wahlziel erreicht. Ich persönlich hätte mir ein besseres Ergebnis gewünscht. Aber bei einer Stimme kann man nicht taktisch wählen." Im Wahlkreis verloren die Liberalen 2,6 Prozent.

In der Stunde der bitteren Niederlage ging der Blick von Eike Hovermann, SPD-Bundestagsabgeordneter und Parteichef im Kreis, wieder nach vorn: "Wir haben sieben Mal hintereinander gewonnen und jetzt verloren. Also müssen wir beim nächsten Mal wieder gewinnen."

Die Herausforderung kommt schneller als erwartet: vorgezogene Bundestagswahl im Herbst. Eike Hovermann und Bernhard Schulte-Drüggelte (CDU) kündigten gestern Abend im Kreishaus an, dass sie sich wieder den Wählern stellen wollen. Neuwahlen seien die "sauberste Lösung", so Eike Hovermann.

Befürchtungen, die Wahlbeteiligung könnte im Wahlkreis unter die 58,5 Prozent bei der Landtagswahl 2000 sinken, bestätigten sich nicht. Im Gegenteil: 64,4 Prozent der Wähler gingen diesmal an die Urnen.

22.05.2005 Von Martin Huckebrink, Westfalenpost