CDU Stadtverband Soest
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CDU verlangt konsequentes Durchgreifen der Polizei

"Die Polizei muss die Befürchtungen und Ängste der Menschen ernst nehmen und kann nicht nur auf abstrakte Zahlen verweisen," fordert der Vorsitzende des Soester CDU-Ratsfraktion Ingo Dietscheidt.
"Zu den klassischen Aufgaben eines Staates gehört es, für die Sicherheit der Menschen zu sorgen und ein Sicherheitsgefühl ist bei den Menschen momentan nicht vorhanden," so der CDU-Politiker. Damit nimmt er Stellung zu der aktuellen Diskussion um die Sicherheit in Soest. In den letzten Wochen war es besonders an den Wochenenden wiederholt zu Schlägereien in der Soester Innenstadt gekommen.

Wenig Verständnis zeigt er für das Verhalten der Polizei, die versuche den Einruck zu erwecken, die Situation sei nicht so schlimm. Die Berichterstattung der Medien in den letzten Wochen spreche eine andere Sprache. "Das subjektive Sicherheitsgefühl ist bei vielen Menschen nicht mehr vorhanden. Darum geht es, die Polizei muss hier ihrer Aufgabe nachkommen und konsequent durchgreifen. Aufgrund der Polizei-Stellungnahmen bekommt man den Eindruck, dass die Polizei nicht in der Lage oder nicht Willens ist, gegen die Vorkommnisse vorgehen. Rechtsfreie Räume in Soest dürfen nicht entstehen," formuliert Dietscheidt deutlich seine Erwatungen an die Polizei.

Doch nicht nur die Sicherheit in der Innenstadt bereitet dem Fraktionschef Kopfzerbrechen. Er beklagt auch eine "Verwahrlosung der Sitten". So habe er beobachtet, wie Eltern in Gegenwart der Kinder auf Kinderspielplätzen, wie. z. B. an der Paulikirche, Alkohol konsumierten und die Kinder ebenfalls eine Alkoholflasche in der Hand gehabt hätten. "Hier müssen wir rechtzeitig vorbeugen, wir müssen den Anfängen wehren," macht Dietscheidt, der auch Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ist,
deutlich.